LORRAINE HUBER BLOGGT: 2. PLATZ BEI DER FREERIDE WORLD TOUR IN RöLDAL

Feeling very happy in the finish line after my successful run

DER ERFOLG STELLT SICH EIN!

Ok, ich gebe zu ich war besorgt über den bevorstehenden Wettbewerb in Røldal. Zuvor hatte ich bei beiden Tour-Stopps der Swatch Freeride World Tour in Revelstoke und Chamonix einen Sturz – entsprechend hoch war der Druck. In Røldal hieß es nun einen guten Wettbewerb hinlegen oder sich von der Qualifikation für die Endrunde in Verbier, das Highlight der Tour, verabschieden. Aber sobald ich in Røldal im sehr komfortablen Røldal Terrasse Hotel ankam, konnte ich mich trotzt strömenden Regens einfach nur entspannen und mich auf die Abfahrt freuen. Mir gelang es das Gesamtklassement zu vergessen und mich auf den Wettbewerb zu konzentrieren. Aufgrund der extrem eisigen Bedingungen wurde entschieden, dass die ursprüngliche besichtigte Wettbewerbsstrecke zu unsicher ist. Auch die zweite Option musste nach der Entdeckung von „Schneeeis“ und unsicheren Bedingungen verworfen werden. Es war die dritte Option, die am Ende die competition face wurde. So war es für die Fahrer extrem wichtig flexibel und schnell zu sein, wenn es darum ging sich seine Line zu suchen und einzuprägen.

Ich entschied mich für eine einfache Line, bei der ich wusste, dass ich in der Lage bin diese ohne Probleme zu finden. Die Teilnehmer wurden um Zeit zu sparen mit dem Heli zum Start geflogen. Eine sehr gute Entscheidung, da der letzte Konkurrent um 16.00 Uhr abfahren musste. Ich fühlte mich ziemlich gut am Start, ich war endlich nicht mehr so nervös und fand meine Line ohne Probleme. Das obere Drittel der Abfahrt war extrem eisig, was uns bewusst war. Der Rest der Abfahrt jedoch bot hervorragende Schneebedingungen mit rund 10 cm Neuschnee. Ich fuhr eine flüssige Line nahe der Falllinie mit 4 sauber gestanden drops. Nach meinem run war ich wirklich zufrieden mit meinem Lauf. Ich kam Sekunden, nach Christine Hargin an, die fast die gleiche Line wie ich fuhr, jedoch mit mehr Geschwindigkeit, vor allem bei ihren features. Das ist etwas, an dem ich gerade arbeite und darauf hoffe die bis zum nächsten Halt in Fieberbrunn am 10. März zu verbessern.    Lorraine Huber

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