Skitour Hohe Tauern - Beliebte Skitour in der Goldberggruppe auf einen der bekanntesten Tauern-Gipfel

BILDERGALLERIE

Vorbei am Regenmesser und hinauf in das große Gletscherbecken auf etwa 2.700 m Höhe

TOURDATEN

Beste Zeit: Januar bis April
Schwierigkeitsgrad: mittel
Orientierung einfach
Dauer Aufstieg: 5 Std.
Höhe Aufstieg: 1.600 m
Exposition: Nord
Beschaffenheit:
Snowboard-Eignung
Autor: Markus Stadler (28)

TOURBESCHREIBUNG

Aufstieg:
Vom Parkplatz entlang der Fahrstrasse nach Kolm-Saigurn (ca. 1,5 km). Nun direkt vom Naturfreundehaus nach Süden an den Waldrand und über eine von rechts nach links aufwärts ziehende Rampe über die erste, von felsigen Absätzen durchzogene Steilstufe. Über gestuftes Gelände nun eher rechts haltend und über einen breiten Hang aufwärts zum Schutzhaus Neubau (2175 m) zur Tourensaison am Wochenende meist bewirtschaftet). Von der Hütte noch knapp 50 Höhenmeter rechts haltend aufwärts, wodurch man in einen breiten Talboden gelangt. Durch diesen nach Süden und auf einem breiten Rücken nach Westen aufwärts an einem Regenmesser vorbei und unterhalb der Rojacher Hütte in das große Gletscherbecken auf etwa 2.700 m Höhe. Dieses überqueren wir nach Südwesten auf das Kleine Brettschartl zusteuernd und kurz vor der Scharte nach scharf nach rechts unterhalb der Goldbergspitze nach Norden zum schon länger sichtbaren Zittelhaus am Gipfel des Hohen Sonnblicks.

Ausgangspunkte:
Parkplatz Lenzanger (1550 m) im hintersten Rauris-Tal, etwa 1 km vor Kolm-Saigurn, Mautstraße ab Bodenhaus ab etwa Mitte April geöffnet, im Hochwinter entweder zu Fuß/mit Ski (ca. 1 bis 1,5 h) oder mit Shuttledienst vom Naturfreundehaus.

Charakteristik:
Sobald im Frühjahr die Mautstraße im Rauris-Tal vom Bodenhaus hinauf in den Lenzanger kurz vor Kolm-Saigurn öffnet, gehört der Sonnblick zu den beliebtesten Ski-3000ern der Hohen Tauern. Dafür verantwortlich sind nicht nur die abwechslungsreiche Route und die Schneesicherheit bis meist weit in den Mai hinein, sondern auch das üppige gastronomische Angebot an der Strecke mit gleich 3 Einkehr-Möglichkeiten. Neben dem Naturfreundehaus in Kolm-Saigurn, 20 min hinter dem Parkplatz, stehen das Neubau-Schutzhaus auf knapp der Hälfte, sowie das Zittelhaus direkt am Gipfel für einen gemütlichen Aufenthalt bereit.

 

SONSTIGE INFORMATIONEN

Gletscherausrüstung:
Die Gletscher sind relativ spaltenarm, was aber nicht heisst, dass ein Spaltensturz ausgeschlossen ist. Trotzdem ist Gletscherausrüstung hier nicht üblich und Skitouren auf den Sonnblick ohne Seil und Gurt sind durchaus vertretbar.

Stützpunkte:
Naturfreundehaus Kolm-Saigurn und evtl. Schutzhaus Neubau sowie das Zittelhaus am Gipfel

Lawinengefährdung:
gelegentlich

 

LITERATUR

Karte: AV-Karte Nr. 42

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