Tour mit wenig Aufstieg am Bischofalp

BILDERGALLERIE

Teuflisch gut - die Abfahrt von den Schwarzen Hörnern

TOURDATEN

Beste Zeit: Januar bis April
Schwierigkeitsgrad: einfach
Orientierung einfach
Dauer Aufstieg:
Höhe Aufstieg: 100 m
Exposition: Südost
Beschaffenheit: Berge/Hügel
Snowboard-Eignung mäßig
Autor: Logo AT Verlag (5)

TOURBESCHREIBUNG

Wer am 12. oder 13. März - das genaue Datum wechselt von Jahr zu Jahr - in Elm auf Freeridetour geht, kann sich auf etwas gefasst machen. Ziemlich genau um 8:52 Uhr wird man hier alljährlich Zeuge eines ganz besonderen Phänomens: Dann scheint nämlich für etwa zwei Minuten die Sonne durch das Martinsloch genau auf den Kirchturm von Elm, um anschließend für knapp eine Viertelstunde wieder hinter den Bergen zu verschwinden, bevor sie dann endgültig über der Bergflanke aufgeht. Das annähernd runde Felsloch mit deinem Durchmesser von fünfzehn Metern klafft knapp unterhalb des Grats der Tschingelhörner, der die Grenze zwischen den Kantonen Glaurus und Graubünden bildet.

Aufstieg:
Spätestens dann, wenn die Sonne über dem Grat aufgegangen ist, ist es Zeit, sich mit den Skiliften au den 2127 Meter hohen Schabell aufzumachen. Um diese Uhrzeit wird man kaum der Erste sein, denn manche Skitourengruppe hat bereits die erst Bahn um 8.30 Uhr genommen, um so schnell wie möglich etwas Höhe zu gewinnen. An den Blistöcken vorbei ziehen sie zur Leglerhütte, und auf dem Rückweg geht es dann über den 2794 Meter hohen Kärpf - ein Klassiker für die Frauen und Männer mit schmalen Ski. Für Freerider heißt es, sich erst einmal aufzuwärmen. Nicht im Aufstieg, sondern in der Abfahrt zum Ober Ämpächli. Nach einer weiteren Pulverschneeabfahrt von Steinböden via Pleus nach Rietmatt bringt sie der Schlepplift auf Mürliböden/Bischofalp.

Abfahrt:
Sind die Bedingungen ideal, kann man hier bereits in der Falllinie Richtung Steinibach abfahren. Liegt jedoch in den Südhängen kein Pulverschnee mehr, so quert man am besten den großen Talkessel bis unterhalb des Kärpfs und fährt dann den breiten Osthang hinab.

Und wer weiß, vielleicht juckt es doch den einen oder die andere, wieder einmal bis ganz zum Gipfel aufzusteigen und sich ins Gipfelbuch einzutragen. Schließlich sind es ja nur 700 zusätzliche Höhenmeter, die man natürlich Meter für Meter auch wieder abfahren darf...

Charakteristik:
Talstation Elm/Obermoos (1020m), mit Bergbahn und Sessellift bis Schabell (2036m), Abfahrt bis Ober Ämpächli, Sessellift bis Steinböden (2105m), Richtung Westhang queren und danach abseits der Piste bis Rietmatt (1620m), Bügellift bis Mürliböden (1920m), auf gleicher Höhe bleiben und den Talkessel bis unter den Grossen Kärpf queren, dann in Richtung Südost via Bauchghaltigen und Hinterhus zurück zur Talstation.

Variante:
Ab Mürliböden/Bischofsalp in der Falllinie via Cachsenstein zurück zur Talstation. Wer gerne aufsteigt, kann auch den Skitourenklassiker Kärpf (2794m) mit einschließen.

 

SONSTIGE INFORMATIONEN

Anreise
SBB via Ziegelbrücke bis Schwanden, dann Bus bis Elm.
Autobahn bis Ausfahrt Glarus, dann Kantonsstraße via Schwanden nach Elm.

Alpinschulen/Bergführer
Alpinschlue Tödi, Tel. +41(0)55 283 43 82
www.bergsportschulen.ch
www.4000plus.ch

 

LITERATUR

Landeskarte 1174 Elm, Skitourenkarte 247S Sardona

 

KOOPERATIONS-HINWEIS

»http://www.at-verlag.ch

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